HALL OF FAME

Wer hat den Engel & Völkers Berlin Maifeld Cup bisher am häufigsten gewonnen?
Wer sind die erfolgreichsten Teams und Spieler?
Ein Blick in die „Hall of Fame“ des High Goal Turniers.

Mit dem Engel & Völkers Berlin Maifeld Polo Cup 2019 findet das High Goal Turnier zum neunten Mal auf dem Berliner Maifeld statt.

Ein kurzer Rückblick: Im Jahr 2010 kehrte der Polosport nach zehn Jahren Pause mit dem Engel & Völkers Berlin Maifeld Polo Cup auf das traditionsreiche Grün vor dem Berliner Olympiastadion zurück. Insgesamt acht Mal wurde das High Goal Turnier seitdem ausgespielt, von 2010 bis 2014 war der Engel & Völkers Berlin Maifeld Polo Cup gleichzeitig auch die Deutsche Polo Meisterschaft im High Goal, der höchsten Spielklasse im Polosport. 2016 wurde auf dem Maifeld die elfte FIP Polo Europameisterschaft mit acht internationalen Teams ausgespielt, die Irland vor Frankreich und Deutschland gewinnen konnte.

HALL OF FAME

Wer hat den Engel & Völkers Berlin Maifeld Cup bisher am häufigsten gewonnen?
Wer sind die erfolgreichsten Teams und Spieler?
Ein Blick in die „Hall of Fame“ des High Goal Turniers.

Mit dem Engel & Völkers Berlin Maifeld Polo Cup 2019 findet das High Goal Turnier zum neunten Mal auf dem Berliner Maifeld statt.

Ein kurzer Rückblick: Im Jahr 2010 kehrte der Polosport nach zehn Jahren Pause mit dem Engel & Völkers Berlin Maifeld Polo Cup auf das traditionsreiche Grün vor dem Berliner Olympiastadion zurück. Insgesamt acht Mal wurde das High Goal Turnier seitdem ausgespielt, von 2010 bis 2014 war der Engel & Völkers Berlin Maifeld Polo Cup gleichzeitig auch die Deutsche Polo Meisterschaft im High Goal, der höchsten Spielklasse im Polosport. 2016 wurde auf dem Maifeld die elfte FIP Polo Europameisterschaft mit acht internationalen Teams ausgespielt, die Irland vor Frankreich und Deutschland gewinnen konnte.

 
Die Sieger

Auf dem ersten Platz im Ranking der besten Spieler des Engel & Völkers Berlin Maifeld Polo Cup rangiert der 7-Goaler Gastón Maíquez aus Argentinien. Der Poloprofi hat den Maifeld Cup sowohl in den Jahren 2015 und 2016 (Team Tom Tailor), als auch in den Jahren 2011 und 2012 (Team Engel & Völkers) gewinnen können. Die Brüder Caesar und Caspar Crasemann standen auf dem Maifeld drei Mal ganz oben auf dem Treppchen, davon zwei Mal sogar gemeinsam im selben Team (2013: ELTEC / 2018: ENGEL&VÖLKERS).

Zu den zweifachen „Wiederholungstätern“ gehörten in den Jahren 2011 und 2012 Christopher Kirsch und James Miller, die damit zweimal in Folge Deutscher Meister im High Goal Polo wurden. Aber auch Uwe Schröder hielt als Teamcaptain von Tom Tailor in den Jahren 2015 und 2016 die Siegertrophäe in Händen. Seine Tochter Naomi war im Jahr 2014 die erste Frau, die den Maifeld Cup gewann. An ihrer Seite spielten damals Santos Anca, Caesar Crasemann und Adrian Laplacette. Der argentinische 5-Goaler Laplacette reiht sich damit ebenfalls in die Liste der Doppelsieger ein, hatte er doch schon 2013 gemeinsam mit den „Crasemännern“ und Heinrich Dumrath in Berlin gewonnen.

 
DIE SIEGER

Auf dem ersten Platz im Ranking der besten Spieler des Engel & Völkers Berlin Maifeld Polo Cup rangiert der 7-Goaler Gastón Maíquez aus Argentinien. Der Poloprofi hat den Maifeld Cup sowohl in den Jahren 2015 und 2016 (Team Tom Tailor), als auch in den Jahren 2011 und 2012 (Team Engel & Völkers) gewinnen können. Die Brüder Caesar und Caspar Crasemann standen auf dem Maifeld drei Mal ganz oben auf dem Treppchen, davon zwei Mal sogar gemeinsam im selben Team (2013: ELTEC / 2018: ENGEL&VÖLKERS).

Zu den zweifachen „Wiederholungstätern“ gehörten in den Jahren 2011 und 2012 Christopher Kirsch und James Miller, die damit zweimal in Folge Deutscher Meister im High Goal Polo wurden. Aber auch Uwe Schröder hielt als Teamcaptain von Tom Tailor in den Jahren 2015 und 2016 die Siegertrophäe in Händen. Seine Tochter Naomi war im Jahr 2014 die erste Frau, die den Maifeld Cup gewann. An ihrer Seite spielten damals Santos Anca, Caesar Crasemann und Adrian Laplacette. Der argentinische 5-Goaler Laplacette reiht sich damit ebenfalls in die Liste der Doppelsieger ein, hatte er doch schon 2013 gemeinsam mit den „Crasemännern“ und Heinrich Dumrath in Berlin gewonnen.

2018

TEAM
ENGEL&VÖLKERS (+17)
Caesar Crasemann (+3)
Caspar Crasemann (+3)
Juani Gonzales (+5)
Daniel Crasemann (+1)

2016

TEAM
Tom Tailor (+11)

Uwe Schröder (0)
Christian Badenhop (+1)
Gastón Maíquez (+7)
Jamie Le Hardy (+4)

2015

TEAM
Tom Tailor (+12)

Uwe Schröder (0)
Christian Badenhop (+1)
Gastón Maíquez (+7)
Jamie Le Hardy (+4)

2014

TEAM
Allianz Kundler (+12)

Naomi Schröder (0)
Santos Anca (+6)
Adrian Laplacette (+5)
Caesar Crasemann (+1)

2013

TEAM
ELTEC (+11)

Caesar Crasemann (+1)
Caspar Crasemann (+2)
Heinrich Dumrath (+3)
Adrian Laplacette (+5)

2012

TEAM
Engel & Völkers (+12)

Lukas Sdrenka (+1)
James Miller (+1)
Gastón Maíquez (+6)
Christopher Kirsch (+4)

2011

TEAM
Engel & Völkers (+12)

Caspar Crasemann (+1)
James Miller (+1)
Gastón Maíquez (+6)
Christopher Kirsch (+4)

2010

TEAM
BSS (+12)

Dr. Piero Dillier (0)
Lucas Labat (+6)
Pedro F. Llorente (+5)
Moritz Haesen (+1)

2018

TEAM
ENGEL&VÖLKERS (+17)
Caesar Crasemann (+3)
Caspar Crasemann (+3)
Juani Gonzales (+5)
Daniel Crasemann (+1)

2016

TEAM
Tom Tailor (+11)

Uwe Schröder (0)
Daniel Crasemann (0)
Gastón Maíquez (+7)
Cristobal Durrieu (+4)

2015

TEAM
Tom Tailor (+12)

Uwe Schröder (0)
Christian Badenhop (+1)
Gastón Maíquez (+7)
Jamie Le Hardy (+4)

2014

TEAM
Allianz Kundler (+12)

Naomi Schröder (0)
Santos Anca (+6)
Adrian Laplacette (+5)
Caesar Crasemann (+1)

2013

TEAM
ELTEC (+11)

Caesar Crasemann (+1)
Caspar Crasemann (+2)
Heinrich Dumrath (+3)
Adrian Laplacette (+5)

2012

TEAM
Engel & Völkers (+12)

Lukas Sdrenka (+1)
James Miller (+1)
Gastón Maíquez (+6)
Christopher Kirsch (+4)

2011

TEAM
Engel & Völkers (+12)

Caspar Crasemann (+1)
James Miller (+1)
Gastón Maíquez (+6)
Christopher Kirsch (+4)

2010

TEAM
BSS (+12)

Dr. Piero Dillier (0)
Lucas Labat (+6)
Pedro F. Llorente (+5)
Moritz Haesen (+1)

 
Polo goes Maifeld

Beinahe 70 Jahre ist es her, dass Polo zum letzten Mal olympische Disziplin war: Bei den Olympischen Sommerspielen 1936 in Berlin auf dem Maifeld sorgte der rasante Sport für große Begeisterung unter den mehr als 50.000 Zuschauern. Seit 2010 wird auf dem 112.000 Quadratmeter großen Areal alljährlich um den Engel & Völkers Berlin Maifeld Cup in der höchsten Spielklasse High Goal gespielt.

Das Berliner Maifeld, eines der renommiertesten und eindrucksvollsten Spielfelder weltweit, blickt auf eine lange Polotradition zurück. Vor knapp 70 Jahren diente das Maifeld mit Platz für über 50.000 Zuschauer auf den Tribünen als Veranstaltungsort für die Polomatches bei den Olympischen Sommerspielen in Berlin. Die Spiele der Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin wurden am 1. August 1936 eröffnet, insgesamt 52 Länder nahmen in den verschiedenen Disziplinen daran teil. Zu den olympischen Disziplinen gehörte auch Polo – zum letzten Mal in der Geschichte des Sports. Schauplatz der Wettkämpfe war das Maifeld, das außerdem auch für die Dressur-Entscheidungen und für Gymnastik-Vorführungen der Berliner Schulen genutzt wurde. Ursprünglich hatten sich sieben Länder für die Polospiele auf dem Maifeld angemeldet, doch die USA und Indien zogen ihre Teilnahme zurück. Und so kämpften Deutschland, Großbritannien, Argentinien, Mexiko und Ungarn um die begehrten Olympia-Medaillen. Argentinien hatte ein hervorragendes Team mit einem Gesamthandicap von +27. Das Interesse an den Polospielen übertraf alle Erwartungen. Die Matches waren so populär, dass Polo die beliebteste Sportart dieser Olympischen Spiele war. Allein am Finaltag versammelten sich über 50.000 Zuschauer auf dem Maifeld, um beim Endspiel dabei zu sein. Diese Olympiade war übrigens die erste, die im Fernsehen übertragen wurde. Damit alle Hauptstädter die Wettkämpfe kostenfrei verfolgen konnten, wurden im Großraum Berlin 25 Vorführräume eingerichtet. Bereits fünfmal war Polo in der Vergangenheit Disziplin bei den Olympischen Spielen: 1900 in Paris, 1908 in London, 1920 in Antwerpen, 1924 in Paris und 1936 in Berlin. Die ersten drei Turniere gewann jeweils eine britische Mannschaft, die letzten beiden eine argentinische.

Das Polo-Finale 1936 zwischen dem dreimaligen Polo-Olympiasieger Großbritannien (1900, 1908 und 1920) und Argentinien fand am Sonntag, 7. August, statt und endete mit einem sensationellen Endstand von 11:0 für die Südamerikaner, die damit ihre Goldmedaille aus dem Jahr 1924 erfolgreich verteidigten. Die Argentinier hatten rasend schnelle Pferde dabei und spielten als Team so gut zusammen, dass selbst eine so starke Mannschaft wie die Engländer es nicht schafften, auf ihren Kavalleriepferden auch nur ein einziges Tor zu schießen. Wie alle Olympischen Goldmedaillengewinner 1936 wurde auch den argentinischen Polospielern ein Setzling einer Eiche aus dem Schwarzwald überreicht. Auf Empfehlung von Jack Nelson, argentinischer Polospieler und Olympiasieger 1924, wurde dieser Setzling zwischen die zwei Hauptspielfelder in Palermo, Buenos Aires gepflanzt. Diese Eiche steht dort immer noch und erinnert zusammen mit einer Gedenktafel an den großartigen Triumph des argentinischen Poloteams bei der Olympiade 1936 in Berlin auf dem Maifeld.

 
POLO GOES MAIFELD

Beinahe 70 Jahre ist es her, dass Polo zum letzten Mal olympische Disziplin war: Bei den Olympischen Sommerspielen 1936 in Berlin auf dem Maifeld sorgte der rasante Sport für große Begeisterung unter den mehr als 50.000 Zuschauern. Seit 2010 wird auf dem 112.000 Quadratmeter großen Areal alljährlich um den Engel & Völkers Berlin Maifeld Cup in der höchsten Spielklasse High Goal gespielt.

Das Berliner Maifeld, eines der renommiertesten und eindrucksvollsten Spielfelder weltweit, blickt auf eine lange Polotradition zurück. Vor knapp 70 Jahren diente das Maifeld mit Platz für über 50.000 Zuschauer auf den Tribünen als Veranstaltungsort für die Polomatches bei den Olympischen Sommerspielen in Berlin. Die Spiele der Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin wurden am 1. August 1936 eröffnet, insgesamt 52 Länder nahmen in den verschiedenen Disziplinen daran teil. Zu den olympischen Disziplinen gehörte auch Polo – zum letzten Mal in der Geschichte des Sports. Schauplatz der Wettkämpfe war das Maifeld, das außerdem auch für die Dressur-Entscheidungen und für Gymnastik-Vorführungen der Berliner Schulen genutzt wurde. Ursprünglich hatten sich sieben Länder für die Polospiele auf dem Maifeld angemeldet, doch die USA und Indien zogen ihre Teilnahme zurück. Und so kämpften Deutschland, Großbritannien, Argentinien, Mexiko und Ungarn um die begehrten Olympia-Medaillen. Argentinien hatte ein hervorragendes Team mit einem Gesamthandicap von +27. Das Interesse an den Polospielen übertraf alle Erwartungen. Die Matches waren so populär, dass Polo die beliebteste Sportart dieser Olympischen Spiele war. Allein am Finaltag versammelten sich über 50.000 Zuschauer auf dem Maifeld, um beim Endspiel dabei zu sein. Diese Olympiade war übrigens die erste, die im Fernsehen übertragen wurde. Damit alle Hauptstädter die Wettkämpfe kostenfrei verfolgen konnten, wurden im Großraum Berlin 25 Vorführräume eingerichtet. Bereits fünfmal war Polo in der Vergangenheit Disziplin bei den Olympischen Spielen: 1900 in Paris, 1908 in London, 1920 in Antwerpen, 1924 in Paris und 1936 in Berlin. Die ersten drei Turniere gewann jeweils eine britische Mannschaft, die letzten beiden eine argentinische.

Das Polo-Finale 1936 zwischen dem dreimaligen Polo-Olympiasieger Großbritannien (1900, 1908 und 1920) und Argentinien fand am Sonntag, 7. August, statt und endete mit einem sensationellen Endstand von 11:0 für die Südamerikaner, die damit ihre Goldmedaille aus dem Jahr 1924 erfolgreich verteidigten. Die Argentinier hatten rasend schnelle Pferde dabei und spielten als Team so gut zusammen, dass selbst eine so starke Mannschaft wie die Engländer es nicht schafften, auf ihren Kavalleriepferden auch nur ein einziges Tor zu schießen. Wie alle Olympischen Goldmedaillengewinner 1936 wurde auch den argentinischen Polospielern ein Setzling einer Eiche aus dem Schwarzwald überreicht. Auf Empfehlung von Jack Nelson, argentinischer Polospieler und Olympiasieger 1924, wurde dieser Setzling zwischen die zwei Hauptspielfelder in Palermo, Buenos Aires gepflanzt. Diese Eiche steht dort immer noch und erinnert zusammen mit einer Gedenktafel an den großartigen Triumph des argentinischen Poloteams bei der Olympiade 1936 in Berlin auf dem Maifeld.

 
Maifeld Polo Cup

Aktuell gibt es rege Bemühungen, Polo wieder in den Kanon der olympischen Sportarten aufzunehmen. Wichtigster Akteur hierbei ist der Weltpoloverband, die Federation of International Polo (FIP), der im Jahr 1982 in Buenos Aires aus der Taufe gehoben wurde. Anfang Juni gab der Weltpoloverband bekannt, dass eine formale Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio eingereicht wurde. Polo soll demnach als »Zusatzevent« Teil der Spiele sein. Eine Antwort auf die Bewerbung erwartet die FIP am 30. September 2015, wenn die Auswahl für die Zusatzevents bei den Olympischen Sommerspielen abgeschlossen ist.

Das Berliner Maifeld blickt auf eine lange Polotradition zurück. Doch der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs sorgte dafür, dass Polo in Deutschland und den anderen europäischen Ländern ein jähes Ende fand. Lange Zeit blieb das Maifeld als Pololocation ungenutzt, doch 1975 kehrte der Polosport an diese historische Stätte zurück: Das in Spandau stationierte Kavallerieschwadron der britischen Infanterie-Brigade organisierte dort ein Turnier, das fortan jährlich wiederholt wurde. Ursprünglich war das Event nur für britische Soldaten gedacht, die in Deutschland stationiert waren, aber schon bald wurden auch andere Teams zugelassen. Das letzte Turnier dieser Art fand 1991 statt, da die Alliierten nach der Wiedervereinigung die Stadt verließen. Bis zum Jahr 2000 wurde das Maifeld für Poloturniere genutzt. Danach fanden dort ausschließlich andere Veranstaltungen statt.

Im Jahr 2010 kehrte der Polosport nach zehnjähriger Pause endlich wieder an diesen traditionsreichen Ort zurück. Nach vielen langen Gesprächen mit dem Berliner Senat hat es die Berliner Familie Gädeke geschafft, dass Polo wieder auf diesem prestigeträchtigen Feld gespielt werden kann. Seit 2010 wird auf dem 112.000 Quadratmeter großen Areal alljährlich um den Engel & Völkers Berlin Maifeld Cup in der höchsten Spielklasse High Goal gespielt. Längst hat sich das Turnier zu einem der beliebtesten Poloevents Deutschlands entwickelt, das Jahr für Jahr tausende Polofans anlockt. Auch in diesem Jahr werden wieder internationale Poloteams um die begehrte Trophäe kämpfen und dabei von einem begeisterten Publikum angefeuert werden.

 
MAIFELD POLO CUP

Aktuell gibt es rege Bemühungen, Polo wieder in den Kanon der olympischen Sportarten aufzunehmen. Wichtigster Akteur hierbei ist der Weltpoloverband, die Federation of International Polo (FIP), der im Jahr 1982 in Buenos Aires aus der Taufe gehoben wurde. Anfang Juni gab der Weltpoloverband bekannt, dass eine formale Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio eingereicht wurde. Polo soll demnach als »Zusatzevent« Teil der Spiele sein. Eine Antwort auf die Bewerbung erwartet die FIP am 30. September 2015, wenn die Auswahl für die Zusatzevents bei den Olympischen Sommerspielen abgeschlossen ist.

Das Berliner Maifeld blickt auf eine lange Polotradition zurück. Doch der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs sorgte dafür, dass Polo in Deutschland und den anderen europäischen Ländern ein jähes Ende fand. Lange Zeit blieb das Maifeld als Pololocation ungenutzt, doch 1975 kehrte der Polosport an diese historische Stätte zurück: Das in Spandau stationierte Kavallerieschwadron der britischen Infanterie-Brigade organisierte dort ein Turnier, das fortan jährlich wiederholt wurde. Ursprünglich war das Event nur für britische Soldaten gedacht, die in Deutschland stationiert waren, aber schon bald wurden auch andere Teams zugelassen. Das letzte Turnier dieser Art fand 1991 statt, da die Alliierten nach der Wiedervereinigung die Stadt verließen. Bis zum Jahr 2000 wurde das Maifeld für Poloturniere genutzt. Danach fanden dort ausschließlich andere Veranstaltungen statt.

Im Jahr 2010 kehrte der Polosport nach zehnjähriger Pause endlich wieder an diesen traditionsreichen Ort zurück. Nach vielen langen Gesprächen mit dem Berliner Senat hat es die Berliner Familie Gädeke geschafft, dass Polo wieder auf diesem prestigeträchtigen Feld gespielt werden kann. Seit 2010 wird auf dem 112.000 Quadratmeter großen Areal alljährlich um den Engel & Völkers Berlin Maifeld Cup in der höchsten Spielklasse High Goal gespielt. Längst hat sich das Turnier zu einem der beliebtesten Poloevents Deutschlands entwickelt, das Jahr für Jahr tausende Polofans anlockt. Auch in diesem Jahr werden wieder internationale Poloteams um die begehrte Trophäe kämpfen und dabei von einem begeisterten Publikum angefeuert werden.

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