Hall of Fame

Wer hat den Engel & Völkers Berlin Maifeld Cup bisher am häufigsten gewonnen?

Wer sind die erfolgreichsten Teams und Spieler?

Ein Blick in die „Hall of Fame“ des High Goal Turniers.

2010 kehrte der Polosport nach zehn Jahren Pause mit dem »Engel & Völkers Berlin Maifeld Cup« auf das traditionsreiche Grün vor dem Berliner Olympiastadion zurück. Insgesamt siebenmal wurde das High Goal Turnier seitdem ausgespielt, von 2010 bis 2014 war der Engel & Völkers Berlin Maifeld Cup gleichzeitig auch die Deutsche Polo Meisterschaft im High Goal, der höchsten Spielklasse im Polosport. 2016 wurde auf dem Maifeld die XI. FIP Polo Europameisterschaft mit acht internationalen Teams ausgespielt, die Irland vor Frankreich und Deutschland gewinnen konnte.

Auf dem ersten Platz im Ranking der besten Spieler des Engel & Völkers Berlin Maifeld Cup rangiert der 7-Goaler Gastón Maíquez aus Argentinien. Der Poloprofi hat den Maifeld Cup sowohl in den vergangenen beiden Jahren (Team Tom Tailor), als auch 2011 und 2012 (Team Engel & Völkers) gewinnen können. Ansonsten konnte bislang noch niemand das Turnier häufiger als zwei Mal gewinnen. Zu den zweifachen „Wiederholungstätern“ gehörten in den Jahren 2011 und 12 Christopher Kirsch und James Miller, die damit zweimal in Folge Deutscher Meister im High Goal Polo wurden. Aber auch die Brüder Caesar und Caspar Crasemann standen auf dem Maifeld zweimal ganz oben auf dem Treppchen: 2013 sogar gemeinsam im selben Team ELTEC. Uwe Schröder hielt als Teamcaptain von Tom Tailor in den vergangenen beiden Jahren die Siegertrophäe in Händen. Seine Tochter Naomi war im Jahr 2014 die erste Frau, die den Maifeld Cup gewann. An ihrer Seite spielten damals Santos Anca, Caesar Crasemann und Adrian Laplacette. Der argentinische 5-Goaler Laplacette reiht sich damit ebenfalls in die Liste der Doppelsieger ein, hatte er doch schon 2013 gemeinsam mit den „Crasemännern“ und Heinrich Dumrath in Berlin gewonnen.

Die Sieger


  • 2016
    Team Tom Tailor (+11)
    Uwe Schröder (0)
    Daniel Crasemann (0)
    Gastón Maíquez (+7)
    Cristobal Durrieu (+4)
  • 2015
    Team Tom Tailor (+12)

    Uwe Schröder (0)
    Christian Badenhop (+1)
    Gastón Maíquez (+7)
    Jamie Le Hardy (+4)
  • 2014
    Team Allianz Kundler (+12)

    Naomi Schröder (0)
    Santos Anca (+6)
    Adrian Laplacette (+5)
    Caesar Crasemann (+1)
  • 2013
    Team ELTEC (+11)

    Caesar Crasemann (+1)
    Caspar Crasemann (+2)
    Heinrich Dumrath (+3)
    Adrian Laplacette (+5)
  • 2012
    Team Engel & Völkers (+12)

    Lukas Sdrenka (+1)
    James Miller (+1)
    Gastón Maíquez (+6)
    Christopher Kirsch (+4)
  • 2011
    Team Engel & Völkers (+12)

    Caspar Crasemann (+1)
    James Miller (+1)
    Gastón Maíquez (+6)
    Christopher Kirsch (+4)
  • 2010
    Team BSS (+12)

    Dr. Piero Dillier (0)
    Lucas Labat (+6)
    Pedro F. Llorente (+5)
    Moritz Haesen (+1)

Polo goes Maifeld

Blick vom Glockenturm über das Maifeld auf die Eröffnungszeremonie zu den Olympischen Sommerspielen 1936 im Berliner Olympiastadion.


Beinahe 70 Jahre ist es her, dass Polo zum letzten Mal olympische Disziplin war: Bei den Olympischen Sommerspielen 1936 in Berlin auf dem Maifeld sorgte der rasante Sport für große Begeisterung unter den mehr als 50.000 Zuschauern. Seit 2010 wird auf dem 112.000 Quadratmeter großen Areal alljährlich um den Engel & Völkers Berlin Maifeld Cup in der höchsten Spielklasse High Goal gespielt.

TEXT POLO+10, FOTOGRAFIE IOC

Argentinien gegen Mexiko bei den Olympischen Sommerspielen in Berlin 1936.

Die Polo-Olympiasieger 1936: Luis Duggan, Roberto Cavanagh, Andrés Gazzotti und Manuel Andrada vom Team Argentinien.


Das Berliner Maifeld, eines der renommiertesten und eindrucksvollsten Spielfelder weltweit, blickt auf eine lange Polotradition zurück. Vor knapp 70 Jahren diente das Maifeld mit Platz für über 50.000 Zuschauer auf den Tribünen als Veranstaltungsort für die Polomatches bei den Olympischen Sommerspielen in Berlin. Die Spiele der Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin wurden am 1. August 1936 eröffnet, insgesamt 52 Länder nahmen in den verschiedenen Disziplinen daran teil. Zu den olympischen Disziplinen gehörte auch Polo – zum letzten Mal in der Geschichte des Sports. Schauplatz der Wettkämpfe war das Maifeld, das außerdem auch für die Dressur-Entscheidungen und für Gymnastik-Vorführungen der Berliner Schulen genutzt wurde. Ursprünglich hatten sich sieben Länder für die Polospiele auf dem Maifeld angemeldet, doch die USA und Indien zogen ihre Teilnahme zurück. Und so kämpften Deutschland, Großbritannien, Argentinien, Mexiko und Ungarn um die begehrten Olympia-Medaillen. Argentinien hatte ein hervorragendes Team mit einem Gesamthandicap von +27. Das Interesse an den Polospielen übertraf alle Erwartungen. Die Matches waren so populär, dass Polo die beliebteste Sportart dieser Olympischen Spiele war. Allein am Finaltag versammelten sich über 50.000 Zuschauer auf dem Maifeld, um beim Endspiel dabei zu sein. Diese Olympiade war übrigens die erste, die im Fernsehen übertragen wurde. Damit alle Hauptstädter die Wettkämpfe kostenfrei verfolgen konnten, wurden im Großraum Berlin 25 Vorführräume eingerichtet. Bereits fünfmal war Polo in der Vergangenheit Disziplin bei den Olympischen Spielen: 1900 in Paris, 1908 in London, 1920 in Antwerpen, 1924 in Paris und 1936 in Berlin. Die ersten drei Turniere gewann jeweils eine britische Mannschaft, die letzten beiden eine argentinische.

Das Polo-Finale 1936 zwischen dem dreimaligen Polo-Olympiasieger Großbritannien (1900, 1908 und 1920) und Argentinien fand am Sonntag, 7. August, statt und endete mit einem sensationellen Endstand von 11:0 für die Südamerikaner, die damit ihre Goldmedaille aus dem Jahr 1924 erfolgreich verteidigten. Die Argentinier hatten rasend schnelle Pferde dabei und spielten als Team so gut zusammen, dass selbst eine so starke Mannschaft wie die Engländer es nicht schafften, auf ihren Kavalleriepferden auch nur ein einziges Tor zu schießen. Wie alle Olympischen Goldmedaillengewinner 1936 wurde auch den argentinischen Polospielern ein Setzling einer Eiche aus dem Schwarzwald überreicht. Auf Empfehlung von Jack Nelson, argentinischer Polospieler und Olympiasieger 1924, wurde dieser Setzling zwischen die zwei Hauptspielfelder in Palermo, Buenos Aires gepflanzt. Diese Eiche steht dort immer noch und erinnert zusammen mit einer Gedenktafel an den großartigen Triumph des argentinischen Poloteams bei der Olympiade 1936 in Berlin auf dem Maifeld.

Aktuell gibt es rege Bemühungen, Polo wieder in den Kanon der olympischen Sportarten aufzunehmen. Wichtigster Akteur hierbei ist der Weltpoloverband, die Federation of International Polo (FIP), der im Jahr 1982 in Buenos Aires aus der Taufe gehoben wurde. Anfang Juni gab der Weltpoloverband bekannt, dass eine formale Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio eingereicht wurde. Polo soll demnach als »Zusatzevent« Teil der Spiele sein. Eine Antwort auf die Bewerbung erwartet die FIP am 30. September 2015, wenn die Auswahl für die Zusatzevents bei den Olympischen Sommerspielen abgeschlossen ist.

Das Berliner Maifeld blickt auf eine lange Polotradition zurück. Doch der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs sorgte dafür, dass Polo in Deutschland und den anderen europäischen Ländern ein jähes Ende fand. Lange Zeit blieb das Maifeld als Pololocation ungenutzt, doch 1975 kehrte der Polosport an diese historische Stätte zurück: Das in Spandau stationierte Kavallerieschwadron der britischen Infanterie-Brigade organisierte dort ein Turnier, das fortan jährlich wiederholt wurde. Ursprünglich war das Event nur für britische Soldaten gedacht, die in Deutschland stationiert waren, aber schon bald wurden auch andere Teams zugelassen. Das letzte Turnier dieser Art fand 1991 statt, da die Alliierten nach der Wiedervereinigung die Stadt verließen. Bis zum Jahr 2000 wurde das Maifeld für Poloturniere genutzt. Danach fanden dort ausschließlich andere Veranstaltungen statt.

Im Jahr 2010 kehrte der Polosport nach zehnjähriger Pause endlich wieder an diesen traditionsreichen Ort zurück. Nach vielen langen Gesprächen mit dem Berliner Senat hat es die Berliner Familie Gädeke geschafft, dass Polo wieder auf diesem prestigeträchtigen Feld gespielt werden kann. Seit 2010 wird auf dem 112.000 Quadratmeter großen Areal alljährlich um den Engel & Völkers Berlin Maifeld Cup in der höchsten Spielklasse High Goal gespielt. Längst hat sich das Turnier zu einem der beliebtesten Poloevents Deutschlands entwickelt, das Jahr für Jahr tausende Polofans anlockt. Auch in diesem Jahr werden wieder internationale Poloteams um die begehrte Trophäe kämpfen und dabei von einem begeisterten Publikum angefeuert werden.

Polo war die beliebteste Sportart bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin.
Allein am Finaltag versammelten sich über 50.000 Zuschauer auf dem Maifeld, um beim Endspiel dabei zu sein.

Was das Reiterherz begehrt


Die Polo- und Reitanlage Phöben vor den Toren Berlins lässt das Herz eines jeden Reiters höher schlagen. Auch der Preussische Polo & Country Club Berlin-Brandenburg e.V. hat hier eine Heimat gefunden.

TEXT SYLVIA GÄDEKE, FOTOGRAFIE PPCCBB

Zahlreiche Weiden und Offenställe mit viel Platz und Grün sind Voraussetzung dafür, dass sich die Pferde wohlfühlen.

Die Reitanlage bietet nicht nur ausreichend Platz, sondern mit dem neuen Country Inn Hotel und neu gestaltete Restaurant auch höchsten Komfort.


Die Polo- und Reitanlage Phöben hat sich weiterentwickelt. So finden heute nahezu alle Reiterfreunde eine Heimat für ihre Pferde und für ihren Sport in allerbester Qualität, die im Raum Berlin-Brandenburg ihresgleichen sucht.

Es stehen zur Verfügung der wohl größte Vielseitigkeitsparcours in Brandenburg, zwei Fullsize-Poloplätze, zwischen Vielseitigkeits-parcours und Poloplätzen ein gesondertes Clubhaus mit Gastronomie und Sanitärräumen, auf der Reitanlage eine Reithalle in der Größe von 30x90m, zwei Dressur-Außenvierecke, eine Galoppbahn, ein Springplatz und jede Menge Reitwege für ausgedehnte Ausritte durch die wunderschönen angrenzenden Havelauenlandschaften in den großen Waldgebieten, so lang, dass auch Distanzreiten möglich ist. Auch Westernreiter finden ausreichend Trainingsmöglichkeiten, ebenso sind Kutschfahrer auf der Anlage willkommen.

Einrichtungen wie eine Führanlage, ein Longierzirkel, Solarien, Innen- und Außenwaschplätze, Paddocks, Koppeln, Weiden und Offenställe mit viel Platz und Grün sind Voraussetzung dafür, dass sich die Pferde wohlfühlen in einem Vier-Seiten-Hof mit 140 Außenboxen mit viel Licht und Luft. Kurz: eine moderne große Reitanlage, die auch die Reiter überzeugt.

Nun wurde diese Anlage erweitert durch ein modernes, gut designtes 3-Sterne-Hotel mit 24 Zimmern und Suiten: das Country Inn Hotel sowie das völlig neu gestaltete Restaurant. Auch das langfristige Anmieten von 1- und 2-Zimmer-Appartements wird angeboten, dazu ausreichend Parkplätze, teilweise in der Tiefgarage.

Pro Jahr werden mehrere Dressur- und Springturniere, Vielseitigkeitsturniere und das große Poloturnier – in diesem Jahr die Europameisterschaft – in enger Zusammenarbeit mit dem Berliner Maifeld veranstaltet. Es stehen gut ausgebildete Reitlehrer für Spring und Dressur, für Vielseitigkeit und Polo sowie eine Kinderreitschule zur Verfügung.

Durch die unmittelbare Nachbarschaft zum Märkischen Golfclub Potsdam besteht auch für Familien die Möglichkeit, im Country Inn Hotel einen Kurzurlaub zu erleben mit Reiten (auch für Kinder), Golfen oder Baden in den angrenzenden Seen bis hin zum Wassersport.

Zu erreichen ist die Anlage von Berlin aus über die Heerstraße, auf dem Berliner Ring in Richtung Leipzig, Abfahrt Phöben in etwa einer halben Stunde, 40km entfernt vom Kurfürstendamm. Oder durch Potsdam über die B1 in Richtung Werder/Phöben,von Potsdam aus rund 12km. Des Weiteren über die Regionalbahn, Station Werder. Ein Shuttle von der Anlage aus (auch für Kinder) ist möglich.

PREUßISCHER POLO & COUNTRY CLUB BERLIN–BRANDENBURG E.V.

Kontakt: Sylvia Gädeke
E-Mail: ppccbb@freenet.de
Web: poloclub-berlin-brandenburg.de

POLO- UND REITANLAGE PHÖBEN /
REITSPORTZENTRUM PHÖBEN

Phöbener Chausseestraße 30 b
14542 Werder (Havel) OT Phöben

Telefon:
+49 3327 – 488 36 44
+49 3327 – 488 36 43

E-Mail: info@reitzentrum-phoeben.com
Web: reitzentrum-phoeben.com

E-Mail: info@hippologie-akademie.com
Web: hippologie-akademie.com

COUNTY INN HOTEL PHÖBEN
Sporthotel Phöben Betriebsgesellschaft mbH
Phöbener Chausseestraße 30 b
14542 Werder (Havel) OT Phöben

Telefon:
+49 3327 – 488 36 43
Telefax:
+49 3327 – 488 36 42

Web: country-inn-hotel.de